German Meinungsmanipulation in Schulen

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11.01.10 07:32:35 pm
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Kiffer-Opa
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Religionsunterricht:
Jetzt, wo ihr es sagt: Irgendwie schon merkwürdig, dass die Christen einen anderen Unterricht bekommen als z.B. Muslime ... Wozu trennt man hier?
Wie ist denn so der Unterricht in »Ethik«, kann da jemand etwas davon erzählen? Ich kenn ja nur die eine Seite.

Quote:
Und naja... Manipulation.. Das mit den Blättern ist eher Werbung. Keine manipulation.

Werbung ist Manipulation. Werbung ist dazu da, um Produkte, Dienstleistungen oder Organisationen in besserem Licht erscheinen zu lassen und nicht, um Informationen zu vermitteln. Mit der Wahrheit nimmt man es bei Werbung nicht so genau, sonst wäre es keine Werbung. Werbung hat daher im Unterricht nichts zu suchen. Und das Firmenlogo gehörte eindeutig zum Arbeitsblatt selbst, und war nicht drauf, weil wir grad kein anderes Druckerpapier hatten, falls du das meintest.

Wie auch immer, hier habe ich etwas besseres:
An meiner Hauptschule sind zwei mal knapp ein Tag normaler Unterricht ausgefallen für sogenannte »Job-Info-Börsen«, die in der Sporthalle abgehalten wurden. Das hatte ich in der Hochschulzeit zwei mal durchmachen müssen. Soweit ich mich erinnern konnte, mussten wir Schüler da rein und uns Notizen von einigen Ständen machen. Naja, zumindest blieb mir nichts anderes übrig, sonst hätte ich 1 Stunde Däumchen drehen können.
Da waren so Arbeitgeber wie Aldi und Bundeswehr und ein paar mehr und hatten in der Sporthalle jede Menge Stände aufgestellt. Dort waren dann Angestellte dieser Arbeitgeber, die mir jede Menge über die möglichen Berufe in diesem Unternehmen erzählten und mir tonnenweise Broschüren und Hefte in die Hand gaben. Jeder Schüler musste da für sich durch, die Lehrer waren dort auch kreuz und quer unterwegs.
Und nach der Aktion hatten wir im Klassenzimmer besprochen, die ganzen Notizen durchgearbeitet und diskutiert was wir in der sog. Info-Börse »gelernt« hatten.
Damals haben uns die Lehrer erzählt, dass wir da für unser späteres Berufsleben ein paar wichtige Kontakte knüpfen können.
Ich weiß nicht, wie ihr das seht, aber heute glaube ich, dass wieder so eine Werbeaktion auf Kosten von Unterricht war.
11.01.10 08:28:39 pm
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Ein anderer User
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So jetzt geb ich auch mal meinen Senf ab.

Zum Thema Religionsunterricht :

Ich finde das ein Religionsunterricht auf anderer Basis notwendig ist. Es gibt immer noch viele die an verschiedene Religionen glauben und es ist bei so einer grossen sache wirklich notwenig sich mit so einem Thema auseinander zu setzen. Was ich allerdings nicht verstehen kann ist der getrennte Unterricht. Ich finde jede Klasse sollte Religion als ein ganz normales Fach haben und nicht dieser getrennte Mist. In Geographie werden die Schüler ja auch nicht nach Herkunftsland sortiert oder? Es sollte ein Religionsfach geben das sich mit den Ideologien und den Geschichten der verschiedenen Religionen auseinandersetzt aber soetwas neutral!



Zum Thema Kunst/Musikunterricht :

Nunja Kunst sollte eher zu einer art techisches Zeichnen werden weil man soetwas wirklich oft gebrauchen kann. Bei Musik bin ich mir unsicher :

• Musik hat insofern nichts mit einer wirklichen vorbereitung auf das Berufsleben zu tun. (Spricht dagegen)
• An Schulen wird aber auch Literatur etc. vermittelt! Wieso nicht auch Musik als kreatives Medium? (Spricht dafür)
• Die Schule dient nicht nur als Vorbereitung auf den Beruf sondern soll ja auch neue Themengebiete aufzeigen und Interessen wecken. (Spricht dafür)

Diese art der Disskussion kann so ewig weitergehen. Die einen finden es völlig unnötig die anderen halten die anderen für Kulturbanausen...



Zum Thema Manipulation und Werbung :

Das erinnert mich an eine interessante Texstelle in einem Buch die auch ein ironisches Beispiel dafür nennt das der Mensch ja ständig durch Werbung manipuliert wird. Werbung für etwas an sich ist OK, für mich liegt die Grenze dort wo andere Meinungen nicht erlaubt werden! Wenn der lehrer neutral Blätter zur Freizeitgestaltung oder eine Liste mit Kurztexten zu Firmen für kommende Praktika austeilt ist das völlig in Ordnung da es nur Informieren soll.
Wird der Schüler allerdings gezwungen etwas zu glauben oder ihm weisgemacht es gehe nur so und nicht anders ist diese Grenze überschritten. Lehrer die ihre Meinung lehrern Frauen seien z.B. besser oder es ist gut für sie einen Beruf zu ergreifen haben den unterschied zwischen Informationsverbreitung und Meinungsprägung nicht verstanden. Klar dürfen auch Lehrer eine eigene Meinung haben (die unser Lateinlehrer z.B. auch freischnauze raussagt) aber sie sollen die Schüler nicht Manipulieren.

Man wird überall Manipuliert, egal ob man Einkaufen geht, Fernseh guckt oder Surft. Wichtig ist nur ob man die Werbung eingehend ansieht und beachtet oder ob sie einem wichtig ist. Ein Werbebanner auf einer Webseite habe ich meist nach 5 Sekunden wieder vergessen da es sich meist sowieso um Dinge handelt die ich mir aktuell nie Kaufen würde oder deren Zielgruppe ich garnicht bin. Man sollte sich seiner Manipulation schon klarsein und sich immer Fragen ob es wirklich die beste Methode und die einzige ist.



Zu Kiffer-Opas Informationstag :

Nunja ob das Manipulativ oder Informativ war darüber kann man sich streiten. Einerseits ist es natürlich Werbung andererseits sollt ihr euch vll über eure Zukunftsmöglichkeiten klarwerden oder diese mal durchdenken. Du könntest uns ja mal etwas mehr vom Typ der Veranstaltung erzählen.
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11.01.10 08:29:02 pm
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CN
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Soweit ich weiss, werden im Ethikunterricht "religionskritische" Sachen, wie z.b. Theodizee behandelt und die verschiedenen Religionen werden durchgenommen.
Leider lassen mich meine Eltern nicht Religion abwählen, deswegen kann ich nichts genaueres sagen.
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all rites reversed
11.01.10 08:40:58 pm
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ohaz
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in Religion nehmen wir derzeit auch Religionskritik durch. Ist also kein Unterschied
https://ohaz.engineer - Software Engineering
11.01.10 08:41:37 pm
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Nova
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Deine Eltern können dich gar nicht zwingen Religionsunterricht mitzumachen. Selbst wenn sie dir "ihre Unterschrift verweigern" musst du nicht zum Religionsunterricht.
Das kommt ganz einfach wegen der Religionsfreiheit, deine Eltern können dir keine Religion aufzwingen bzw. dürfen es nicht.
Hexenverbrennung, Inquisition, Kreuzzüge... Wir wissen, wie man feiert! - Ihre Kirche
11.01.10 08:51:35 pm
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joint point
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bei mir wollte man die Meinung ändern bezüglich Auto fahren wegen dem abgas
This is Schäuble.Copy Schäuble to your signature to help him on his way to Überwachungsstaat. wer rechtschreibfehler entdeckt soll sie versteigern startpreis 5.95¤
11.01.10 09:11:33 pm
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CN
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Nova: Ich hab mich informiert: In allen Bundesländern ausser Bayern und noch einem, reicht eine formlose Mitteilung deinerseits. In Bayern müssen die Eltern zustimmen. Ich finde es ungerecht, da ich potenziell ohne Bestätigung meiner Eltern aus der Kirche austreten könnte, und dann müsste ich auch nicht mehr zum Religionsunterricht. Aber ich trete nicht aus der Kirche aus, weil meine Eltern sonst für immer wütend auf mich sein werden, schätze ich mal. Die sind jetzt schon ziemlich sauer deswegen.
TheKilledDeath: Ja, aber das macht ihr nicht aus einem bestimmten Abstand heraus. Es ist ein Thema wie jedes anderes. Da wird dann mal ne Zeit lang zusammengetragen, was alles an Religion besser sein könnte und ne Woche später wird wieder was anderes gemacht.
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all rites reversed
11.01.10 09:36:13 pm
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TheEvilWorm
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Zum Glück sind meine Eltern und Großeltern alle Atheisten (ich auch). Denen würd ich was erzählen, wenn sie mich nicht aus der Kirche oder aus dem Religionsunterricht austreten lassen würde.

Zieh dir einfach ein Marduk-T-Shirt unter, mal dir ein Pentagramm auf die Stirn und lauf während der Predigt nach vorne und ruf "Ich arbeite für die andere Seite!"
Und raus bist du aus der Kirche, so einfach ist das
[img is too large]
11.01.10 11:19:06 pm
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Ein anderer User
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Nuja The Killed Death, wieso dann die Trennung? Währe ein geschlossener Unterricht nicht besser um die Diskussion zischen den einzelnen Religionsangehörigen zu fördern? Diese Trennung stammt noch aus Zeiten als die Schulen der Kirche gehörten und ist heutzutage denke ich sinnlos.

TheEvilWorm : hat er nicht vorhin gesagt er kann einfach aus der Kirche austreten aber seine Eltern sonst "... für immer sauer auf ..." ihn sein würden? Und es gibt unterschiede zwischen Hausverbot bei der Kirche und einem formalen austritt aus der Kirche.
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IMG:http://img147.imageshack.us/img147/4158/cprogrammeraa9.jpg
30.01.10 10:03:06 am
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LOND9N
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Quote:
Wie ist denn so der Unterricht in »Ethik«, kann da jemand etwas davon erzählen? Ich kenn ja nur die eine Seite.


In unserer Schule gibts kein Islamunterricht also sind alle muslime und andere nichtgläubige gezwungen in den ethik unterricht zu gehen. Der Stoff ist eigentlich verschieden..
Glück, Familie, Religionen, Kunst etc. aber das man gezwungen wird in die kirche zu gehen ist doch nicht erlaubt oder?!

edit:
also hier mal so zeug was wir in der letzten zeit (7.Klasse, Realschule) gemacht haben:

Hans im glück
Die Grundbausteine deines Lebens
Stars - immer Vorbilder?

und so weiter..
30.01.10 02:44:18 pm
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Lys
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Quote:
Wie ist denn so der Unterricht in »Ethik«, kann da jemand etwas davon erzählen? Ich kenn ja nur die eine Seite.


9. Klasse gymnasium:
- Tod und Sterben
- Sterbehilfe
- Lebenswege
- Identität

Zum teil deckt sich das aber mit dem, was die im Religionsunterricht auch machen.
30.01.10 08:23:21 pm
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Momo
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Bei uns lief der Religions- immer ziemlich parallel mit dem Ethikunterricht ab.


In Reli haben wir mehr über andere religionen und über ethische/moralische Fragen gesprochen als über das Christentum....
31.01.10 03:20:43 pm
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ShadowOfTheWind
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Geschichtsunterricht, bei meiner Schwester:
Die Klasse bekam als Hausaufgabe, einen möglichen Tagebucheintrag eines hohen Nazioffiziers zu schreiben. (Soviel zum Thema "Staat gegen Rechts") . Die Klasse weigerte sich. Da habt ihr einen Protest
Siomonte has written:
Ok bei Rattenproblemen bitte zu Dr. ShadowOfTheWind
*You can get much more done with a kind word and a gun, than with a kind word alone...!* - Al Capone | "Wenn niemand überlebt hat, woher kommen dann die Gerüchte?"
31.01.10 09:27:32 pm
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Nova
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Und was soll das mit dem Thema "Staat gegen Rechts" zu tun haben? Es wurde ja nicht aufgetragen, zu begründen, wieso es ganz toll war, dass millionen Menschen umgebracht worden sind oder so.

Ich kann mich noch erinnern, dass wir in der 10. Klasse mal einen Brief eines Judes aus Aurich an seine Verwanden im Ausland schreiben sollten. Dort drin war dann z. B. erwähnt, wie die NSDAP jüdische Geschäfte boykottierte. (Schilder à la "Kauft nicht bei Juden!")


Die Argumente, mit denen sie begründen wollte, dass sie den Text nicht schreiben müssen, würde ich gern mal wissen.
Mir fällt da nur einer ein: "Wir haben keine Lust dadrauf."
Hexenverbrennung, Inquisition, Kreuzzüge... Wir wissen, wie man feiert! - Ihre Kirche
31.01.10 10:58:16 pm
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ShadowOfTheWind
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Hast du das Buch "Die Welle" gelesen? Da gehts auch nur darum dass man sich in Nazis reinversetzen soll und dann schau , was dabei rausgekommen ist. Was ich mit "Staat gegen Rechts" meine, ist, dass der Staat immer vorgibt, die Neonazis mit allen Mitteln zu blockieren, soweit im Rahmen einer Demokratie möglich. Und dann kommt ein Beamter und lässt seine Schüler die kranken Gedanken nachvollziehen, die ein Nazi hat.
Siomonte has written:
Ok bei Rattenproblemen bitte zu Dr. ShadowOfTheWind
*You can get much more done with a kind word and a gun, than with a kind word alone...!* - Al Capone | "Wenn niemand überlebt hat, woher kommen dann die Gerüchte?"
01.02.10 12:08:33 am
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Nova
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Das Buch habe ich wirklich nicht gelesen, daher kommentiere ich deine Aussage mal nicht.

Beim Zweiten allerdings muss ich dir widersprechen, es ist zwar wirklich schrecklich gewesen, was die Nazis gemacht haben, allerdings bedeutet es ja nicht gleich, wenn man versucht die Gedankengänge nachzuvollziehen, dass man dann auch gleich diese Gedanken hat.

Mal ein Beispiel: Während des zweiten Weltkriegs hatten sich hochrangige Persönlichkeiten der Nazis darüber beraten, wie man das Töten der Juden "effizienter" betreiben kann. Auf einem Zettel im Unterricht stand mal etwas in der Art, dass das erschießen einfach zu lange dauert und nicht effektiv genug war.
Da hat man sich auf die Idee mit den Gaskammern abgesprochen.
Meiner Meinung nach ist das eigentlich auch zu ineffektiv gewesen. Nur weil ich nachdenken, ob das so die richtige Wahl war, werde ich doch allerdings nicht gleich in den Bundestag marschieren und dort bessere Ideen zum Morden oder so verbreiten. (Das alles basiert auf nur einer Aussage: Wenn man über etwas nachdenkt, heißt das nicht, dass man es auch macht.)
Hexenverbrennung, Inquisition, Kreuzzüge... Wir wissen, wie man feiert! - Ihre Kirche
01.02.10 06:53:31 am
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Snick0rz
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Meinungsmanipulation ist definitiv auch in der Schule allgegenwärtig. Im aktuallem Englisch-Kapitel der Klasse 9 steht das Fleisch essen eine (lasst es euch auf der verdammten Zunge zergehen) "Verschwendung von Resourcen" sei. Unsere Lehrerin fragte wie viele Leute Vegetarier in der Klasse seien und nur ein Mädchen hat sich gemeldet. Religion daselbe. Ich mach als bekenender Atheist (es ist sogar in meiner Klasse allgemein bekannt) um zu wissen was da so abläuft und interessanterweise haben wir bisher nur die 10 Gebote gemacht mit "religiösem" Hintergrund, mehr nicht.
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01.02.10 07:02:41 am
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ohaz
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@ShadowOfTheWind: Weißt du auch wo die Geschichte passiert ist, die in diesem Buch beschrieben ist? Genau, in Amerika!
Auch wenn es stimmt, dass der Staat vielleicht etwas wenig gegen Nazis unternimmt... dafür tut das Volk was! In meiner Umgebung gibt es eine Stadt in der relativ oft Nazidemonstrationen sind. Die Bevölkerung mag das nicht sonderlich. Daher haben sie beim letzten Mal als die Demonstration war einfach alle ihren Rasen gemäht oder andere laute Sachen gemacht, damit die Demonstration total übertönt wird. Wenn du also was gegen Nazis tun willst: Tus selbst!
Dass einem die Schule so etwas nicht beibringt ist fatal. Da FEHLT direkt die Meinungsmanipulation. In vielen Filmen die in der Schule gezeigt werden wird das Thema gut aufgegriffen. Dennoch haben die meisten Schüler zu wenig Hintergrundwissen und LACHEN in solchen Filmen (z.b. Schindlers Liste oder "Der Junge im gestreiften Pyjama". Vor allem der zweite Film hat mich danach Tage lang niedergeschlagen.)

Mr Lordi has written:
Religion daselbe. Ich mach als bekenender Atheist (es ist sogar in meiner Klasse allgemein bekannt) um zu wissen was da so abläuft und interessanterweise haben wir bisher nur die 10 Gebote gemacht mit "religiösem" Hintergrund, mehr nicht.
Lol. Du beschwerst dich, dass in dem Fach Religion Religion durchgenommen wird. Das ist wie wenn du sagst: In Englisch sollte kein Englisch mehr durchgenommen werden, weil das die Leute Manipuliert, da sie dadurch weniger Deutsch und mehr Englisch sprechen! Totaler Schwachsinn was du da schwafelst. Wenn du keinen Religionsunterricht haben willst, geh in Ethik. Ich würde sagen, selbst Schuld wenn du trotzdem in Religion gehst. Das Fach Religion MUSS eben erstmal die Hintergründe der Religion, welcher die meisten Deutschen angehören, erklären, später kommen dann auch andere Religionen dran (ich erinnere mich an 2 Jahre in denen wir nur die anderen Weltreligionen durchgenommen haben) und gegen Ende sogar Religionskritik.
Deinem ersten Satz stimme ich noch zu. Meinungsmanipulation ist vorhanden. Dennoch kann man nicht sagen, dass man Manipuliert wird, wenn man in den Religionsunterricht geht obwohl man nicht religiös ist. Das ist wohl eher Dummheit als Manipulation.
https://ohaz.engineer - Software Engineering
02.02.10 04:47:52 am
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Kiffer-Opa
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Grad bei Fefes Blog gefunden:

http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/themen/Bundeswehr/schule.html
Die Bundeswehr bildet Lehrer aus. OMFG!
Quote:
»Globale Konfliktvermeidung und Krisenbewältigung« sowie die »nationalen Interessen« Deutschlands sollen baden-württembergischen Schülern von nun an näher gebracht werden. Dazu unterzeichneten Kultusminister Helmut Rau (CDU) und Generalmajor Gert Wessels, Befehlshaber des regionalen Wehrbereichskommandos, am 4. Dezember vergangenen Jahres eine Kooperationsvereinbarung. Neben der Durchführung von Vortragsveranstaltungen in Klassenzimmern werden die 94 hauptamtlichen Jugendoffiziere der Bundeswehr - junge, rhetorisch geschulte Soldaten mit Führungserfahrung - nun auch in die Aus- und Fortbildung von Referendaren und Lehrkräften eingebunden.
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